Tauchgebiete

Tauchgebiete in unserer Umgebung

Dies sind einige unserer bevorzugten Reviere. Fast jeden Sonntag sind wir an einem dieser Seen zu finden. Die Freigewässertauchgänge für den Bronzekurs werden hier durchgeführt.

Messinghausen/Sauerland

„Der See im Berg“ ist das Ergebnis langjähriger Abbautätigkeit einer Steinbruchfirma. Nachdem diese 1984 ihren Betrieb einstellten, entstand dort durch einfließendes Regenwasser der „See im Berg“.
Er liegt auf 530 Meter über NN und ist z. Zt. 45 m tief.

Der fast kreisrunde Steinbruchsee, welcher auch den Namen „See im Berg“ trägt ist aufgrund seiner meist hervorragenden Sichtweiten ein sehr beliebter Tauchspot. So beliebt sogar, dass die Anzahl der Taucher pro Tag vom Betreiber limitiert werden musste. Tauchen ist also nur nach Voranmeldung möglich, unangemeldete Taucher über dem Tageslimit werden zurückgewiesen. Die Einstiegsgebühr liegt derzeit bei 10,- EUR, eine Füllstation für Pressluft, Nitrox und Trimix ist vorhanden.

Für den Einstig wird ein Schwimmponton genutzt, jedoch ist der Weg dorthin recht steil und beschwerlich. Fische und Pflanzen gibts eher wenig, aber deswegen fährt man auch nicht nach Messinghausen. Vielmehr machen hier die spektakulären Steilwände den besonderen Reiz aus – bei der meist traumhaft guten Sicht ein tolles Tauchgefühl. Nur im Bereich der alten Straße gehts etwas flacher abwärts. Ansonsten findet man ein kleines Häuschen, 2 versenkte Container, 2 durchtauchbare Betonröhren, einen Wohnwagen und 3 Übungs- und Dekoplattformen in verschiedenen Tiefen. Steinschlaggefährtete Bereiche sind mit Bojenleinen markiert, hier sollte man lieber nicht auftauchen…

 

Edersee/Hessen

Der Edersee ist eine Bundeswasserstraße und wird nach der Talsperrenverordnung genutzt. Danach hat er zwei ausgewiesene Tauchzonen in denen ausschließlich das Tauchen gestattet ist. Diese Zonen sind durch gelbe Bojen gekennzeichnet und für die Schifffahrt gesperrt. Somit ist ein gefahrloses Ab- und Auftauchen gewährleistet. Taucher haben hier das Recht das Angeln während des Tauchbetriebes zu untersagen. Das Tauchen ist zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne Anmeldung erlaubt. Damit der Edersee auch in Zukunft ein frei zugängliches Gewässer bleibt, taucht bitte nur in den ausgewiesenen Tauchzonen. Wer außerhalb taucht, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die von der Wasserschutzpolizei geahndet werden kann. Der See liegt im Landschaftsschutzgebiet. Damit ist das Betreiben von Kompressoren nur mit behördlicher Genehmigung erlaubt.

Tauchgebiet Berich (Tauchzone 1)

Die Bericher Bucht hat zwei Einstiegsmöglichkeiten. Einmal am Denkmal des Ortes Berich und an der Eiche. An beiden Stellen gibt es Parkplätze, die allerdings relativ klein sind. Die Orientierung hin zu den Höhepunkten dieser Tauchzone ist für Ortsfremde schwierig. Selbst mancher erfahrene Taucher hat hier schon eine Überraschung erlebt.

Einstieg Denkmal:
ca. 1,5 km von der Tauchbasis Edersee entfernt Das Denkmal ist auf der linken Straßenseite von der Basis her kommend ein kleiner Steinturm, der Parkplatz kommt gleich nach der Kurve rechts. Der Einstieg am Denkmal ist unterhalb des Steinturmes. Es führt ein Trampelpfad von der Straße zum See. Der Tauchplatz besteht aus einem flachen Plateau, das an der Hangseite von ca. 5 m und zur Seeseite bis auf 15 m abfällt. Im Uferbereich halten sich häufig Rotfederschwärme und kleine Hechte auf. Taucht man über das Plateau in Richtung Osten, findet man am Grund Überreste des alten Dorfes Berich. Man findet alte Strassen, Grundmauern, Tröge, Schriftplatten und am Ende des Plateaus eine etwa 8 – 10 m lange Klostermauer. Auf dem Plateau trifft man häufig auf mittelgroße Hechte und Zander. Links um die Nase der Bucht herum kommt man zu einer kleinen felsigen Steilwand, die bei ca 20 m in eine Böschung übergeht.

Einstieg Eiche:
ca. 2 km von der Basis enternt Fährt man etwas weiter, so kommt man über ein kleines Seitental (Bärental) auf den Parkplatz an der Eiche. Von hier aus kann man die Klostermauer gut antauchen. Den genauen Kurs am besten an der Basis erfragen. Die sicher vielen bekannte Brücke liegt in einer Tiefe von bis zu 33 m. A B E R!!! Die Brücke liegt außerhalb der Tauchzone!

Mögliche Tauchrouten in Tauchzone 1

1. Vom Denkmal zur Klostermauer

Auf das Plateau abtauchen, dann in südlicher Richtung bis zur Abbruchkante tauchen. An der Abbruchkante Richtung Westen ca. 20 min auf ca. 12m Tauchen (bei Vollstau). Dann ist die Klostermauer erreicht. Von der Klostermauer nach Norden ca. 2 Minuten Tauchen, dann erreicht man den Trümmerhaufen der Klosterkirche. Dann in Richtung Osten ca. 20 Min tauchen, dann wird die Einstiegstelle wieder erreicht.

2. Von der Eiche zur Klostermauer

An der Eiche mit Richtung Südosten abtauchen und auf 12m (bei Vollstau) abtauchen, und in dieser Tiefe ca. 10 Minuten tauchen, dann erreicht Ihr die Abbruchkante der Dorfstelle Berich. Während dieser Strecke habt ihr keine Grundsicht und an der tiefsten Stelle kann es dort 25m (bei Vollstau) tief sein! Also genau auf die Tiefe achten! An der Abbruchkante entlang tauchen. Jetzt erreicht Ihr die Klostermauer von der anderen Seite. In nördlicher Richtung ist die Klosterkirche, der Rückweg ist in nordwestlicher Richtung.

3. Zum ersten Brückenbogen

An der Eiche abtauchen in Richtung südsüdost die Böschung hinunter bis zum Ende der Böschung. An der Böschung jetzt nach Osten halten wieder etwas m höher tauchen, dann kann man mit Glück und Phantasie die Straße erkennen, an der Böschung liegt auch ein Ruderboot und die Reste (Baumstümpfe) einer alten Allee sind zu erkennen. Die Böschung bzw. die Straße macht dann eine Kurve nach Süden, dieser folgen. Nach einiger Zeit habt ihr dann den 1. Bogen der Brücke erreicht. Von dort könnt Ihr auf der Straße zurück und an der Böschung zum Ausgangspunkt zurück.

4. Zum 1. Brückenbogen, dann zur Klostermauer und zurück

An der Eiche abtauchen in Richtung südsüdost die Böschung hinunter bis zum Ende der Böschung. An der Böschung jetzt nach Osten halten wieder etwas höher tauchen, dann kann man mit Glück und Phantasie die Straße erkennen, an der Böschung liegt auch ein Ruderboot und die Reste (Baumstümpfe) einer alten Allee sind zu erkennen. Die Böschung bzw. die Straße macht dann eine Kurve nach Süden, dieser folgen. Nach einiger Zeit habt ihr dann den 1. Bogen der Brücke erreicht. Von dort könnt Ihr auf der Straße zurück und an der Böschung zum Ausgangspunkt zurück. Von dort könnt Ihr auf der Straße zurück und dann mit nordöstlicher Richtung zur Klostermauer, an der Böschung dann bis auf 12m höher tauchen, dann seid Ihr an der Klostermauer. nach dem verlassen der Klostermauer auf die Dekostufe auftauchen und mit Peilung Westen zum Ausgangspunkt zurück.

5. Brücke komplett

An der Eiche abtauchen in Richtung südsüdost die Böschung hinunter bis zum Ende der Böschung. An der Böschung jetzt nach Osten halten und wieder etwas höher tauchen, dann kann man mit Glück und Phantasie die Straße erkennen, an der Böschung liegt auch ein Ruderboot und die Reste (Baumstümpfe) einer alten Allee sind zu erkennen. Die Böschung bzw. die Straße macht dann eine Kurve nach Süden, dieser folgen. Nach einiger Zeit habt ihr dann den 1. Bogen der Brücke erreicht. Mit Peilung Süden von der Mitte des ersten Bogens wegtauchen, dann wird nach einiger Zeit das erste Widerlager erreicht, nach einer weiteren Zeit das zweite Widerlager, weiter mit Kurs Süd kommt ihr an den 2. Bogen der dann betaucht werden kann. Mit Gegenpeilung geht es dann zurück zum 2. und 1. Widerlager und zum 1.Bogen. Von dort könnt Ihr auf der Straße zurück und an der Böschung zum Ausgangspunkt zurück. Achtung bei diesem Tauchgang habt ihr bei Vollstau mit Sicherheit mit einer Dekostufe zu rechen!!! Ein Auftauchen unterwegs ist unter Umständen lebensgefährlich, da ihr außerhalb der Tauchzone seid und mit Bootsverkehr (weiße Flotte) zu rechnen ist.

Das Tauchgebiet Sitte (Tauchzone 2)

Die Tauchzone erreicht man, indem man von der Tauchbasis Edersee in Richtung Sperrmauer fährt. Nach ca. 1 km liegt auf der linken Seite ein Parkplatz. Geht man hier über die Straße erreicht man über eine Treppe die Sitte. Die Tauchzone ist durch gelbe Bojen markiert und darf nicht verlassen werden. Bei Vollstau erreicht man bequem über eine Treppe das Wasser (März bis Juni/Juli). Taucht man rechts herum trifft man nach wenigen Metern auf ein Geröllfeld aus quaderförmigen Steinen. Zusätzlich sind im Flachwasserbereich Bäume und Sträucher, in denen sich häufig kleinere Schwarmfische (z.B. Rotfedern) und Aale aufhalten. Hier stehen auch sehr häufig kapitale Hechte! In Richtung Süden fällt der terrassenförmige Hang bis auf 36m ab (immer auf Vollstau bezogen). Taucht man links vom Einstieg, findet man auf ca. 30 m zwei alte Boote.

Rutsche:
Fährt man von der Sitte weiter in Richtung Sperrmauer kommt nach etwa 300 m auf der rechten Seite eine Parkbucht. Hier erreicht man über eine Treppe die Rutsche. Direkt am Einstieg führt eine Kiesfläche (alte Kiesrutsche) in das Tauchgebiet. Auf der linken Seite stehen Bäume und Sträucher im Wasser. Taucht man rechts herum, kommt man zu den beiden Booten, die auf 30 m liegen. Taucht man links herum, kommt man zu einem geraden, sehr schroffen Steinhang, der bis auf ca. 30 m abfällt. Hier findet man zum Teil alte Ölfässer und alte Bäume, die häufiger Aufenthaltsort von Fischen sind. Vorsicht, hier kann es schnell passieren, daß man ausserhalb der Tauchzone gerät!

In dieser Tauchzone ist mehr Leben, im Flachwasserbereich stehen oft viele Hechte und Barsche. Hier ist die Möglichkeit am Grössten, alle Bewohner des Edersees zu sehen. Das macht einen Reiz dieser Tauchzone aus. Ein weiterer Vorteil ist die Sicht, die in der Regel besser ist als in der Tauchzone 1 (Berich). Die Parkmöglichkeiten hier sind ausreichend.

Text: © Tauchbasis Edersee

Wir bedanken uns bei den Sporfreunden der Tauchbasis Edersee für die freundliche Genehmigung, ihre Tauchplatzbeschreibung hier verwenden zu dürfen! Auf der Homepage der Tauchbasis findest du auch noch weitere Informationen zur Geschichte der Edertalsperre.

Möhnesee


Der Möhnesee liegt bei Soest an der A44. Hier gibt es einen offiziellen Tauchplatz(bei Delecke).
Sehenswert sind die überhängenden muschelbewachsenen Steilwände, umgestürzte Bäume und amerikanischen Flusskrebse. Außerdem findet man noch Hechte, Brassen, Barsche und Aale.